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Beton Ciré / Microzement

Beton Ciré oder Microzement ist eine zementgebundene, kunststoffvergütete, spannungsarme Spachtelmasse. Es  unterscheiden sich die Produkte verschiedener Hersteller.

Die Spachtelung eignet sich zur Erzeugung von steinernen, betonartigen Oberflächen.

Grade im Bereich der fugenlosen Badgestaltung findet dieser Betonputz seine Anhänger.

Die gelobte Resistenz gegen Wasser (Dauernassbereich) ist nicht bei allen Produkten gleich. Die Kunststoffvergütung  tut ihren Anteil, aber ausschlaggebend ist die Oberflächenversieglung.

Traditionell kann ein Wachs oder Steinöl  verwendet werden. Der Vorteil liegt in der wasserabweisenden und gleichzeitig diffusionsoffenen Wirkung. Der Nachteil :

Von scharfem, säurehaltigem Reinigungsmittel und von aggressiven Shampoos und Bademittelzusätzen droht Gefahr.

Bewährt haben sich eine Imprägnierung und eine mehrschichtige Polyurethanversiegung . Wobei  die Imprägnierung sich mit dem Pu verbinden sollte. Auch eine Epoxydharzversieglung oder Beides (EP und PU)findet seine Anhänger.

Der Vorteil ist die einfache Reinigung und die Resistenz gegen Säure und Ölen. Der Nachteil :

Kann Feuchtigkeit seitlich oder von unten in die Oberfläche eindringen, kann diese nicht mehr so einfach aus dem Belag entweichen. Es führt zu Verfärbungen.

Bei einem Produkt mit einem hohen Kunststoffanteil ist diese Gefahr minimiert weil das Produkt an sich schon wasserdicht ist. Dafür muss eine künstliche Oberfläche in Kauf genommen werden.

Beton Ciré ist in der Möglichkeit der Anwendung sehr vielseitig. Wände, Böden, Decken , Möbel, Duschen, Waschbecken , Schwimmbecken usw sind möglich, aber nicht mit jedem Material ausführbar.

Ich verarbeite verschiedene Materialien  und unterbreite Ihnen gerne ein Angebot für ihr Projekt.

 

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Anforderungen /Fragen /Probleme mit Beton Ciré,

Das Unikat

Beton Ciré und Beton Enduit sind mineralische Designspachteltechniken. Diese Spachtlungen werden aus zementären Schichten, in Kombination mit speziellen Beschichtungen und Versieglungen erstellt.
Solche Spachtlungen sind immer ein Unikat. Einflüsse wie z.B Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Sonneneinstrahlung usw. lassen keine gleichmäßige Oberflächenstruktur zu. Die fertigen Oberflächen können wolkig, in Abständen fleckig und unterschiedlich sein.
Es können Arbeits- und Schleifspuren sowie Schlieren und Farbdifferenzen sichtbar werden.
Auf Grund von bauphysikalischen und baudynamischen Einflüssen können Spannungen zu Haarrissen führen welche keinen Mangel darstellen.
Auch hinterlässt jeder Verarbeiter seine eigene Handschrift.
Durch die Einhaltung von Arbeitsabläufen versucht der Verarbeiter die Abweichungen so gering wie möglich zuhalten.

Ein glatter Unibelag wird niemals zu erreichen sein. Die endgültige Farbgebung ist stark von der Beschaffenheit des Untergrundes abhängig. Aus diesem Grund werden auch kleinteilige Musterplatten immer vom endgültigen Ergebnis in der Fläche abweichen.
Ich empfehle daher das Erstellen einer 1m² Musterfläche ( 61€/Stk brutto).

Wer diese auftretenden Unterschiede mag und mit diesen rechnet, sollte sich für eine mineralische Designspachtlung entscheiden, denn dies sind typische Merkmale dieser Wände/Böden.

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